Was transportsicher bedeutet, hängt davon ab, welchen Weg die Ware nimmt.
Per Seefracht in einem Container muss die Ware im Container gesichert sein — mit Zurrgurten, Luftpolstersäcken, Stauholz. Große Maschinenteile, die nicht im Container reisen, brauchen Seekisten aus Holz. Der Seeweg bedeutet Bewegung, Feuchtigkeit, Erschütterungen über Wochen. Was auf einem LKW innerhalb Deutschlands hält, hält auf dem Atlantik nicht zwangsläufig.
Per LKW im Stückgut oder als Komplettladung muss die Ware sauber auf der Palette stehen, gewickelt, gesichert, kantenstabil. Sie wird umgeladen, gestapelt, mit dem Stapler bewegt. Was über die Palette hinausragt, hat keinen Schutz.
Per Paketdienst muss die Ware innerhalb des Kartons fixiert sein — so, dass sie nicht verrutschen und nicht brechen kann. Und zwar auch dann, wenn das Paket aus Brusthöhe runterfällt. Denn das passiert. Ein Paketbote, der bei Regen ein 30 Kilo schweres Paket mit den Maßen 120 mal 50 Zentimeter tragen muss — da kann ein Paket schnell mal aus der Hand rutschen.