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LogistikStudio 04 · E-Commerce & Distribution

E-Commerce-Logistik ist Teil des Produkterlebnisses.

Was soll das Produkt beim Endkunden auslösen — und welchen Beitrag leistet der Transport dazu?

Langgut transportsicher verpackt auf einem Museumspodest Exponat · Langgut — Transportsicher verpackt
Raumübersicht
Ihre Produkte sind lang, sperrig oder schwer — und für Paketdienste und Standardspeditionen nicht geeignet?
Die Zustellung braucht einen Mitnahmestapler, weil eine Hebebühne allein nicht reicht?
Sie möchten, dass die Zustellung dem Wert Ihres Produkts entspricht — nicht dem günstigsten Tarif?
Sie verkaufen über Ländergrenzen hinweg und brauchen eine Lösung, die vom Werk bis zur Haustür funktioniert?
Sie versenden international und suchen Umschlags- oder Auslieferungsstandorte in Europa — Deutschland, Polen, Österreich, England, Irland oder Spanien?
Ihr aktueller Versand funktioniert — aber die Reklamationen nach der Zustellung zeigen, dass die letzte Meile nicht zum Produkt passt?
Dann lohnt sich ein Blick in diesen Raum.

In vielen Unternehmen wird Transport noch immer als reiner Kostenfaktor betrachtet. Etwas, das „auch noch erledigt werden muss", nachdem das Produkt fertig ist.

Für den Endkunden ist Transport etwas anderes: der Moment der Wahrheit.

Dieser Moment entscheidet mit darüber, wie hochwertig ein Produkt wahrgenommen wird — unabhängig von Preis, Marketing oder Produktqualität.

Cross-Docking aus dem EU-Ausland

Für einen Onlinehändler aus Schweden sowie einen weiteren aus Litauen übernehme ich die komplette Deutschlanddistribution. Die Ware kommt in einem vereinbarten Rhythmus per Komplettladung aus dem EU-Ausland — überwiegend Langteile zwischen vier und sieben Metern. Nicht besonders schwer, aber überwiegend nicht geeignet für Fahrzeuge mit Hebebühne.

Die Zustellung erfolgt deshalb mit:

Ich arbeite hier im Cross-Docking-Verfahren: Die Ware wird übernommen, sortiert, gebündelt und weiterverteilt.

Denkweise

Transport als Teil der Customer Journey

Bei hochwertigen Produkten wird viel Aufwand betrieben: Design, Verpackung, Präsentation, Kommunikation.

Beim Transport endet diese Denkweise oft abrupt. Plötzlich zählt nur noch der Preis pro Sendung.

Dabei ist der Transport für den Endkunden:

E-Commerce-Logistik ist damit kein Kostenblock, sondern ein fester Bestandteil der Customer Journey.

Was soll beim Endkunden ankommen — und wie?
Ablauf

Ablauf einer Privatkundenbelieferung bei mir

1

Ankündigung per E-Mail

Nach Auftragseingang erhält der Empfänger eine E-Mail mit der Ankündigung der Lieferung innerhalb der nächsten 7–10 Werktage. Wie dieser Avisierungsprozess im Detail aussieht, beschreibe ich im Blog.

In dieser E-Mail wird erklärt:

  • dass wir uns 1–3 Tage vor der Zustellung telefonisch melden, um gemeinsam einen konkreten Tag und ein Zeitfenster — vormittags oder nachmittags — zu vereinbaren
  • dass sich der Fahrer am Tag der Zustellung etwa eine Stunde vor Ankunft nochmals persönlich meldet
  • die Bitte, sich zu melden, falls er nicht da ist oder die Ware noch nicht benötigt

Zusätzlich erhält der Empfänger einen Link zu unserem Blog mit weiterführenden Informationen zur Anlieferung. Damit er optimal vorbereitet ist, bevor wir uns melden.

2

Terminvereinbarung

1–3 Tage vor der Zustellung erfolgt ein Anruf beim Empfänger. Gemeinsam wird ein konkreter Tag und ein Zeitfenster — vormittags oder nachmittags — vereinbart.

Im Anschluss erhält der Empfänger:

  • eine Terminbestätigung per E-Mail
  • am Vortag der Lieferung eine Erinnerungsmail

Jede E-Mail enthält erneut den Link zum Blog. Keine Überraschung. Keine Unsicherheit.

3

Zustellung & Bestätigung

Am Tag der Zustellung meldet sich der Fahrer eine Stunde vor Ankunft telefonisch beim Empfänger.

Nach erfolgreicher Zustellung erhalten sowohl mein Kunde als auch der Empfänger eine E-Mail mit der Bestätigung, dass die Ware zugestellt wurde.

Es gibt nicht die „eine richtige" E-Commerce-Logistiklösung. Entscheidend ist, dass der gesamte Ablauf vom Kunden her gedacht ist.

Lieferung ab Werk

Neben dem Cross-Docking gibt es weitere Wege, die Belieferung aufzubauen — je nach Produkt, Standort und Empfängerstruktur.

Bei einem weiteren Onlinehändler ist die Logik ähnlich. Die Produkte sind in der Regel:

Die Zustellung erfolgt direkt an Privatkunden mit Mitnahmestapler — jedoch unmittelbar ab Werk bzw. Lager des Onlinehändlers, ohne vorgeschaltetes Cross-Docking.

Lieferung ab meinem Lager

Für einen weiteren Onlinehändler übernehme ich die Deutschlandlogistik für die Verteilung seiner Produkte — aus meinem Lager heraus.

Der Händler liefert seine Ware regelmäßig an, dort wird sie:

Mein Ziel ist, dass Ihr Produkt bei Ihrem Kunden genauso ankommt, wie Sie es sich vorgestellt haben.

Diese Beispiele zeigen: Je nach Produkt, Volumen und Empfängerstruktur kann die optimale Lösung im Cross-Docking, direkt ab Werk oder aus einem Lager heraus entstehen.

Erst wenn die Logik steht, werden Lager, Fahrzeuge und Prozesse sinnvoll eingesetzt.

Nächstes Exponat
Mitnahmestapler
Der nächste Schritt

Der nächste Schritt ist kein Angebot

Es ist eine Einschätzung Ihrer konkreten Situation. In einem Gespräch klären wir, ob Standardlogistik ausreicht, wo die Risiken liegen — und welche Lösung tatsächlich sinnvoll ist.

Manchmal entsteht daraus eine Zusammenarbeit. Manchmal nur Klarheit.
Beides hat Wert.

Gespräch beginnen