E-Commerce-Logistik ist Teil des Produkterlebnisses.
Was soll das Produkt beim Endkunden auslösen — und welchen Beitrag leistet der Transport dazu?
Exponat · Langgut — Transportsicher verpackt
Was soll das Produkt beim Endkunden auslösen — und welchen Beitrag leistet der Transport dazu?
Exponat · Langgut — Transportsicher verpackt
In vielen Unternehmen wird Transport noch immer als reiner Kostenfaktor betrachtet. Etwas, das „auch noch erledigt werden muss", nachdem das Produkt fertig ist.
Für den Endkunden ist Transport etwas anderes: der Moment der Wahrheit.
Dieser Moment entscheidet mit darüber, wie hochwertig ein Produkt wahrgenommen wird — unabhängig von Preis, Marketing oder Produktqualität.
Für einen Onlinehändler aus Schweden sowie einen weiteren aus Litauen übernehme ich die komplette Deutschlanddistribution. Die Ware kommt in einem vereinbarten Rhythmus per Komplettladung aus dem EU-Ausland — überwiegend Langteile zwischen vier und sieben Metern. Nicht besonders schwer, aber überwiegend nicht geeignet für Fahrzeuge mit Hebebühne.
Die Zustellung erfolgt deshalb mit:
Ich arbeite hier im Cross-Docking-Verfahren: Die Ware wird übernommen, sortiert, gebündelt und weiterverteilt.
Bei hochwertigen Produkten wird viel Aufwand betrieben: Design, Verpackung, Präsentation, Kommunikation.
Beim Transport endet diese Denkweise oft abrupt. Plötzlich zählt nur noch der Preis pro Sendung.
Dabei ist der Transport für den Endkunden:
E-Commerce-Logistik ist damit kein Kostenblock, sondern ein fester Bestandteil der Customer Journey.
Was soll beim Endkunden ankommen — und wie?
Nach Auftragseingang erhält der Empfänger eine E-Mail mit der Ankündigung der Lieferung innerhalb der nächsten 7–10 Werktage. Wie dieser Avisierungsprozess im Detail aussieht, beschreibe ich im Blog.
In dieser E-Mail wird erklärt:
Zusätzlich erhält der Empfänger einen Link zu unserem Blog mit weiterführenden Informationen zur Anlieferung. Damit er optimal vorbereitet ist, bevor wir uns melden.
1–3 Tage vor der Zustellung erfolgt ein Anruf beim Empfänger. Gemeinsam wird ein konkreter Tag und ein Zeitfenster — vormittags oder nachmittags — vereinbart.
Im Anschluss erhält der Empfänger:
Jede E-Mail enthält erneut den Link zum Blog. Keine Überraschung. Keine Unsicherheit.
Am Tag der Zustellung meldet sich der Fahrer eine Stunde vor Ankunft telefonisch beim Empfänger.
Nach erfolgreicher Zustellung erhalten sowohl mein Kunde als auch der Empfänger eine E-Mail mit der Bestätigung, dass die Ware zugestellt wurde.
Es gibt nicht die „eine richtige" E-Commerce-Logistiklösung. Entscheidend ist, dass der gesamte Ablauf vom Kunden her gedacht ist.
Neben dem Cross-Docking gibt es weitere Wege, die Belieferung aufzubauen — je nach Produkt, Standort und Empfängerstruktur.
Bei einem weiteren Onlinehändler ist die Logik ähnlich. Die Produkte sind in der Regel:
Die Zustellung erfolgt direkt an Privatkunden mit Mitnahmestapler — jedoch unmittelbar ab Werk bzw. Lager des Onlinehändlers, ohne vorgeschaltetes Cross-Docking.
Für einen weiteren Onlinehändler übernehme ich die Deutschlandlogistik für die Verteilung seiner Produkte — aus meinem Lager heraus.
Der Händler liefert seine Ware regelmäßig an, dort wird sie:
Mein Ziel ist, dass Ihr Produkt bei Ihrem Kunden genauso ankommt, wie Sie es sich vorgestellt haben.
Diese Beispiele zeigen: Je nach Produkt, Volumen und Empfängerstruktur kann die optimale Lösung im Cross-Docking, direkt ab Werk oder aus einem Lager heraus entstehen.
Erst wenn die Logik steht, werden Lager, Fahrzeuge und Prozesse sinnvoll eingesetzt.
Es ist eine Einschätzung Ihrer konkreten Situation. In einem Gespräch klären wir, ob Standardlogistik ausreicht, wo die Risiken liegen — und welche Lösung tatsächlich sinnvoll ist.
Manchmal entsteht daraus eine Zusammenarbeit. Manchmal nur Klarheit.
Beides hat Wert.