Bevor ein LKW losfährt,
muss die Struktur stimmen.
Lagerstandorte, Versandwege, Beschaffungsrouten — die Architektur hinter Ihren Transporten.
Lagerstandorte, Versandwege, Beschaffungsrouten — die Architektur hinter Ihren Transporten.
In der Regel legen Sie einmal fest, wie Ihre Distribution läuft.
Alle Sendungen bis 2,5 t gehen über den Stückgut-Dienstleister. Alles darüber über eine andere Spedition.
Land A, B und C werden von Lager A beliefert, Land D, E und F von Lager B.
Und dann denken Sie nicht mehr darüber nach. Weil es läuft. Weil das Tagesgeschäft Zeit frisst.
Aber Ihre Transportkosten steigen. Also machen Sie eine neue Ausschreibung oder wechseln die Spedition, weil die jetzige zu teuer ist. Neue Spedition, neue Prozesse, neue Risiken – bis sich alles eingespielt hat. Und dann steigen die Kosten wieder.
Weil nicht die Spedition das Problem ist. Sondern die Struktur.
Ich sehe das Ganze, hinterfrage die Struktur – und organisiere die Transporte.
Ein Händler lässt jeden Mitarbeiter einzeln Transporte anmelden – und das bei zwei Abteilungen über getrennte Speditionen.
Abteilung A hat fast nur Stückgutsendungen an Privatkunden. Wenn es mal größere Sendungen über 2,5 t sind, gehen die trotzdem über denselben Stückgut-Dienstleister raus.
Abteilung B arbeitet überwiegend mit Teilpartien und Komplettladungen – über eine andere Spedition. Jede Teilpartie und Komplettladung wird einzeln angemeldet.
Montag meldet Mitarbeiter A 5 t nach Berlin an. Mittwoch meldet Mitarbeiter B 12 t nach Berlin. Donnerstag meldet Mitarbeiter C 4 t nach Potsdam. Und Abteilung A meldet parallel noch 2,4 t nach Berlin bei ihrem Stückgut-Dienstleister an.
Alles korrekt.
Die Spedition bepreist die Sendungen. Die Struktur dahinter ist nicht ihr Thema.
Das Problem war nicht die Spedition. Das Problem war, dass niemand die Struktur hinterfragt hat.
Die Mitarbeiter arbeiten nach den Prozessen, die einmal festgelegt wurden.
Eine Stückgut-Spedition verkauft Stückgut. Eine Teilpartien-Spedition fährt Teilpartien. Beide bepreisen Anfragen – sie hinterfragen keine Strukturen.
Bei dem Händler mit den zwei Abteilungen habe ich genau das gemacht: Eine zentrale Stelle geschaffen, die alle Aufträge bündelt. Klare Regeln eingeführt, bis wann Sendungen angemeldet werden, um sie zu kombinieren – und die Transporte organisiere ich.
Logistik ist kein statisches System. Sie verändert sich – mit Volumen, Märkten und Anforderungen. Ich baue Strukturen, die sich mitbewegen.
Ein Händler beliefert Europa von zwei Standorten: Lager A für die einen Länder, das Werk für die anderen. Feste Zuordnung, klare Vorgabe.
Das funktioniert – bis ein Kunde in einer Grenzregion sitzt. Ungarn wird vom Lager beliefert. So ist die Regel. Auch wenn das Werk näher liegt und die Transporte vom Werk günstiger wären.
Die Mitarbeiter können das nicht wissen. Sie halten sich an ihre Vorgaben. Und die Vorgaben kennen keine Saison.
Sie können mit der günstigsten Spedition arbeiten. Wenn die Struktur nicht stimmt, steigen die Kosten trotzdem.
Ein Händler importiert Ware aus Übersee und verschiedenen europäischen Ländern. Er beliefert Kunden in mehreren Ländern Europas und will an einer Ausschreibung teilnehmen – dafür braucht er je Land einen fixen Lieferpreis, egal wohin dort.
Dafür braucht es zuerst eine Struktur.
Gemeinsam haben wir ein Lagerkonzept mit strategischen Standorten entwickelt – nicht ein Lager pro Land, sondern Hubs, die jeweils mehrere Länder bedienen. Dazu zwei Transportströme:
Erst als die Struktur stand, ließen sich die Lieferpreise pro Land kalkulieren – und der Händler konnte mit belastbaren Zahlen in die Ausschreibung gehen.
Sie brauchen keine bessere Spedition. Sie brauchen jemanden, der Ihre Logistik versteht, bevor er sie organisiert.
Lassen Sie uns darüber sprechen, was bei Ihnen sinnvoll ist – und was nicht.
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