Bevor ein LKW losfährt,
muss die Struktur stimmen.
Lagerstandorte, Versandwege, Beschaffungsrouten — die Architektur hinter Ihren Transporten.
Lagerstandorte, Versandwege, Beschaffungsrouten — die Architektur hinter Ihren Transporten.
Viele Unternehmen lösen Logistik Sendung für Sendung. Was fehlt, ist der Blick auf die Struktur: Wo lagert die Ware? Welche Wege nimmt sie? Welche Kosten entstehen, bevor überhaupt ein LKW losfährt?
Distributionslogistik beginnt nicht beim Fahrzeug. Sondern bei der Frage, wie Beschaffung, Lagerung und Auslieferung zusammenspielen.
Ich entwickle diese Strukturen — für Unternehmen, die gerade anfangen, und für solche, die ihre gewachsene Logistik hinterfragen wollen.
Ein Händler importiert Ware aus Übersee und verschiedenen europäischen Märkten. Er beliefert Kunden in mehreren Ländern Europas und wollte an einer Ausschreibung teilnehmen — dafür brauchte er belastbare Lieferpreise pro Land.
Dafür musste zuerst die Struktur stehen: Wo wird gelagert? Welche Ware geht wohin? Welche Wege sind sinnvoll?
Gemeinsam haben wir ein Lagerkonzept mit strategischen Standorten entwickelt — nicht ein Lager pro Land, sondern Hubs, die jeweils mehrere Länder bedienen. Dazu zwei Transportströme:
Erst als die Struktur stand, ließen sich die Lieferpreise pro Land kalkulieren — und der Händler konnte mit belastbaren Zahlen in die Ausschreibung gehen.
Transport ist der dritte Schritt. Davor kommen Standortwahl und Routenplanung.
Ein Gründer startete mit dem Verkauf von Baustoffen aus verschiedenen europäischen Ländern an Privatkunden in Deutschland. Am Anfang: einzelne Paletten, kleine Mengen, alles neu.
Ich habe die Beschaffung aus mehreren Ländern aufgebaut — verschiedene Abholstellen mit unterschiedlichen Anforderungen: Sprache, Ladezeiten, Fahrzeugtypen. Dazu die Zustellung an Privatkunden mit Mitnahmestapler, Avisierung, ohne Rampe.
Das Geschäft wuchs. Aus Stückgut wurden Teilpartien, aus Teilpartien Komplettladungen. Die Transportstruktur ist mitgewachsen — nicht einmal angepasst und dann vergessen, sondern laufend weiterentwickelt, Schritt für Schritt.
Manchmal ist Logistikentwicklung kein Großprojekt. Sondern ein klares Regelwerk mit einem einfachen Preis.
Ein Hersteller von elektronischen Bauteilen kam mit einer klaren Anforderung: Rückholung von Altgeräten aus mehreren Bundesländern. Zwischen einer und zehn Paletten pro Abholung, alles mit Mitnahmestapler.
Im Gespräch hat sich gezeigt: Nicht jede Abholung braucht einen Stapler. Bis drei Paletten reicht eine Hebebühne — das spart erheblich. Nur die großen Einheiten mit 2,70 Metern brauchen zwingend einen Stapler.
Daraus ist ein klares Regelwerk entstanden:
Kein Angebot pro Abholung. Ein planbarer Baustein in seinem eigenen Angebot.
Ein Einzeltransport löst ein konkretes Problem: Ware muss von A nach B. Distributionslogistik fragt vorher: Warum A? Warum B? Und gibt es ein C, das beide überflüssig macht?
Standortwahl, Versandwege, Beschaffungsrouten, Lagerstrategie — das sind keine Entscheidungen, die man einmal trifft und dann vergisst. Sie verändern sich mit dem Geschäft. Neue Märkte, neue Lieferanten, neue Kundenerwartungen.
Distributionslogistik ist keine Frage der Größe. Sondern des Zeitpunkts.
Distributionslogistik ist kein Projekt mit Abschluss. Sondern eine Struktur, die mitdenkt.
Ob europaweite Standortplanung, organisches Mitwachsen oder ein klares Abholkonzept mit Pauschalpreis — die Frage ist immer dieselbe: Welche Struktur passt zu dem, was Sie vorhaben?
Es ist eine Einschätzung Ihrer konkreten Situation. In einem Gespräch klären wir, ob Standardlogistik ausreicht, wo die Risiken liegen — und welche Lösung tatsächlich sinnvoll ist.
Manchmal entsteht daraus eine Zusammenarbeit. Manchmal nur Klarheit.
Beides hat Wert.