Wenn Sie Sperrgut an Privatkunden verkaufen, brauchen Sie einen Logistikpartner, der nicht nur fährt, sondern kommuniziert. Und zwar systematisch — nicht nur dann, wenn gerade Zeit ist.
Ein funktionierender Avis-Prozess deckt mindestens diese Punkte ab: Der Empfänger wird frühzeitig informiert, dass eine Sendung unterwegs ist — idealerweise mit konkreten Hinweisen, was ihn erwartet und was er vorbereiten muss. Einige Tage vor der Zustellung wird ein Liefertag abgestimmt, am besten telefonisch. Am Zustelltag selbst meldet sich der Fahrer kurz vorher. Und wenn es Verzögerungen gibt, erfährt der Empfänger das rechtzeitig — nicht erst, wenn er den ganzen Tag umsonst gewartet hat.
Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Viele Speditionen liefern einfach an — ohne Vorankündigung, ohne Rücksprache. Das funktioniert im B2B-Bereich, wo jemand an der Rampe steht. An einer Privatadresse führt es zu Problemen.
Fragen Sie Ihren Logistikpartner, wie sein Avis-Prozess aussieht. Wenn die Antwort vage bleibt, ist das ein Warnsignal.
Bei mir läuft dieser Prozess teilautomatisiert: Vorabinformation per E-Mail bei Auftragsanlage, persönliche Terminabstimmung ein bis drei Tage vorher, Erinnerungsmail am Vortag, Anruf des Fahrers eine Stunde vor Zustellung. Die Automatisierung stellt sicher, dass kein Schritt vergessen wird — aber sie ersetzt nicht das persönliche Gespräch.